Autor Andreas Holzmann
Andreas Holzmann

Über mich

1963

bin ich als fünftes von sieben Kindern in St. Johann im Pongau zur Welt gekommen – und in Pöham aufgewachsen, einem Ort im Salzburger Pongau, der so klein ist, dass man ihn übersieht, wenn man zu schnell fährt. Ich lebe noch immer dort. Warum weggehen, wenn's schön ist.

1979

Nach der Pflichtschule wollte ich Lehrer werden. Das Universum hatte aber andere Pläne und schickte mich in die Buchhaltung eines Baubetriebs. 14 Jahre später landete ich in der Geschäftsleitung und trug dort weitere 15 Jahre Verantwortung, oft mehr als meine Schultern breit waren.

1981

schrieb ich mein erstes Theaterstück und gründete auch gleich eine Laientheaterbühne: Die Theatergruppe Pöham. Die gibt es immer noch und ich kann mit ihr jedes neue Stück ausprobieren. Elchtest also. Was dort läuft, funktioniert überall.

1985

erschien mein zweites Theaterstück Hilfe, der Huat brennt beim Wiener Bieler-Verlag. Fünf Jahre später folgte Der verflixte Lottosechser. Auf den warte ich noch immer. Verflixt! Vielleicht sollte ich ein Los kaufen.

1989

heiratete ich meine Frau Hildegard. 1991 kam unser Sohn Georg zur Welt und 1994 unsere Tochter Anna. Damit war das Familienglück perfekt – und jedes Zimmer belegt.

1999 bis 2026

In diesem Vierteljahrhundert entstanden gleich sieben weitere Komödien:
Die kleinen Gauner und die große Politik – Oh, du fröhliche – Cäsar und die Beautyfarm – Russische Bananen – Schräge Vögel fliegen nicht – Der Bärenonkel aus Kanada und zuletzt Im Paradies gibt's keine Sünden.

Von Cäsar und die Beautyfarm gibt es eine schwyzerdütsche Fassung beim Schweizer Breuninger Verlag und von Russische Bananen eine zweite Version: Bananen für die Mafia. Die „Bananen" wurden sogar ins Französische übersetzt. Voilà. Und der „Bärenonkel" kürzlich ins Luxemburgische.

2009

machte ich mich als Unternehmensberater selbständig. Von irgendwas muss der Mensch ja leben.

2021 bis 2025

wurden wir Großeltern. Zu Lorenz kamen 2023 Maximilian, 2024 Tobias und 2025 Sophia dazu. Meine Enkelkinder habe ich fest in mein Herz geschlossen. Und sie mich hoffentlich auch.

Und sonst noch…

Neben meinen Theaterstücken habe ich Kindergeschichten in der Zeitschrift „JÖ" veröffentlicht (zu lesen unter Sonstiges) und für meinen Roman Noch Sand in der Uhr? suche ich gerade einen Verlag. Falls Sie einer sind: Keine Sorge, ich beiße nicht.

Das liebe Geld.

Ob ich mit meinen Stücken reich werde? Leider nein. Das Finanzamt kassiert zuerst die Umsatzsteuer. Der Rest wird zwischen Verlag und Autor geteilt. Davon zahlt der Verlag Körperschaftssteuer und ich Einkommensteuer. Am Ende bleibt von dem, was die Bühne bezahlt hat, nur rund ein Viertel übrig. Das Finanzamt kassiert fast die Hälfte – ohne jegliche Leistung. So ist das. Und so bleibt's. In alle Ewigkeit. Amen.